Wichtiger Termin
Anmeldung zur E-Phase 2026/2027
Anmeldeschluss: 15. Februar 2026
für Schülerinnen und Schüler
- der Offenen Schule Babenhausen
- der Eichwaldschule Schaafheim
Anmeldeschluss: 15. März 2026
für Schülerinnen und Schüler
- anderer hessischen und bayrischen Schulen
Wichtiger Termin
Anmeldung zur Q-Phase 2026/2027
Anmeldeschluss: 15. April 2026
für Schülerinnen und Schüler
- aller Schulen
Hinweis
Anmeldeunterlagen
stehen ab
Januar 2026
im Service-Point bereit
FB II
FB II - Gesellschaftswissenschaften
Der Fachbereich 2 an hessischen Oberstufengymnasien eröffnet engagierten Schülerinnen und Schülern die faszinierende Welt von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Hier entwickeln junge Menschen analytisches Denken, diskutieren aktuelle Herausforderungen unserer Zeit und lernen, Verantwortung in einer komplexen Welt zu übernehmen. Inspirierende Lehrkräfte, praxisnahe Projekte und lebendige Debatten fördern Neugier, Urteilsfähigkeit und Zukunftskompetenzen.
Wer verstehen will, wie unsere Gesellschaft funktioniert – und sie aktiv mitgestalten möchte – findet im Fachbereich 2 den idealen Raum, um Wissen, Perspektiven und persönliche Stärken wirkungsvoll zu entfalten.
Geschichte
Der Geschichtsunterricht in der Oberstufe ist weit mehr als das bloße Lernen von Jahreszahlen und Ereignissen – er ist eine inspirierende Entdeckungsreise durch die Kräfte, Ideen und Entscheidungen, die unsere Welt geformt haben. In dieser entscheidenden Phase der schulischen Laufbahn eröffnet das Fach Geschichte den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen bedeutungsvollen Zusammenhang zu setzen.
Mit spannenden Quellenanalysen, lebendigen Diskussionen und kritischem Denken werden historische Entwicklungen nicht nur nachvollzogen, sondern aktiv hinterfragt. Lernende tauchen in die großen Wendepunkte der Menschheit ein, verstehen komplexe politische, soziale und wirtschaftliche Prozesse und entwickeln dabei ein tiefes Bewusstsein für demokratische Werte und gesellschaftliche Verantwortung.
Der Geschichtsunterricht der Oberstufe fördert zugleich zentrale Kompetenzen: analytisches Denken, argumentatives Schreiben und die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven kritisch zu vergleichen. Diese Fähigkeiten sind nicht nur für akademischen Erfolg von Bedeutung, sondern bilden auch eine wesentliche Grundlage für reflektierte Entscheidungen im persönlichen und gesellschaftlichen Leben.
So wird Geschichte zu einem lebendigen Erfahrungsraum, der Neugier weckt, Horizonte erweitert und junge Menschen dazu befähigt, ihre Rolle in einer zunehmend komplexen Welt bewusst zu gestalten. Wer Geschichte versteht, erkennt Zusammenhänge, hinterfragt Entwicklungen und gewinnt die Fähigkeit, die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Politik und Wirtschaft
Politik und Wirtschaft betrifft jeden Menschen, auch die, die sich(noch) nicht dafür interessieren! Gegenwart und Zukunft der modernen Gesellschaft und das Zusammenleben der Menschen sind durch politische und wirtschaftliche Entscheidungen maßgeblich geprägt. Diese Einsicht will der Unterricht vermitteln. Der Unterricht greift die Erfahrungen der Lernenden auf, knüpft an vorhandene Kenntnisse, Einstellungen und Orientierungen an und erweitert die Kompetenzen.
Politik und Wirtschaft soll als Grundfach der politischen Bildung dazu beitragen, dass aus den Schülern und Schülerinnen mündige Staatsbürger werden. Das Fach vermittelt das hierfür notwendige Orientierungswissen aus der politischen Wissenschaft, der Soziologie,dem Recht und der Ökonomie.
Neben der Erarbeitung der grundlegenden Kenntnisse mit Hilfe von Texten, Filmen, Schaubildern, Karikaturen u. a. mehr bleibt Raum für Diskussionen und die Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Themen.
Kernbereiche der politischen Bildung sind „Individuum und Gesellschaft“, „Demokratie, Partizipation und Menschenrechte“, „Recht“, „Medien und Informationsverarbeitung“, „Internationale Zusammenarbeit und Friedenssicherung“.
In der Einführungsphase sind Aspekte der Sozialstruktur und des sozioökonomischen Wandels und ökologische Nachhaltigkeit Unterrichtsgegenstände. Die ersten beiden Halbjahre der Qualifikationsphase sind der politischen Willens- und Entscheidungsbildung im demokratischen Staat und Fragen der Wirtschaft und Wirtschaftspolitik gewidmet. In den letzten beiden Halbjahren geht es für die Schülerinnen und Schüler, die sich dafür entscheiden, das Fach fortzuführen, um Globalisierung und internationale Politik.
Ethik
Ethik (von Ethos: „Sitte, Gewohnheit“) ist ein Teilgebiet der Philosophie.
Nach unserem Verständnis muss ein zeitgemäßer Ethik-Unterricht junge Menschen befähigen, sich in unserer schnelllebigen und von permanentem Wandel geprägten Welt sicher zu bewegen, denn die Herausforderungen der Globalisierung und Digitalisierung erfordern eine zunehmende Flexibilität und Offenheit gegenüber neuen gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen, erzeugen gleichzeitig aber auch große Unsicherheiten, was das eigene und das gesellschaftliche Denken und Handeln betrifft.
Im Ethikunterricht der Bachgauschule möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern daher Orientierung zur sinnstiftenden Gestaltung des eigenen Lebens geben, indem wir ihnen einen Zugang zu ethischen, philosophischen und religionskundlichen Ansichten vermitteln, Verständnis für unterschiedliche Wertvorstellungen schaffen, Fragehaltungen erzeugen und Antworten in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Konzepten vermitteln. Das verantwortliche Urteilen und Handeln stehen hierbei im Vordergrund. Dabei leiten uns Fragen wie
- Welche Bedeutung haben Vernunft und Gewissen bei unseren Entscheidungen ?
- Gibt es ein Recht zu sterben ?
- Wie lassen sich Tierrechte begründen ?
- Lässt sich Krieg rechtfertigen ?
- Was sind eigentlich Werte, Normen, Dilemmata?
- Welche Ansichten und Antworten hatten die frühen Philosophen ?
Das Fach richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die den konfessionellen Religionsunterricht nicht besuchen. Ein Wechsel im Laufe der Oberstufe von Religion zu Ethik (oder umgekehrt) ist möglich, wer allerdings eines dieser Fächer als Prüfungsfach im Abitur in Betracht zieht, muss dieses Fach bereits in der E-Phase besucht haben.
Der Unterricht erfolgt in der E-Phase 2stündig mit 1 Klausur pro Halbjahr zu den Themen
- Glücksvorstellungen, Grenzen der Glücksethik, Triebkräfte menschlichen Handelns
- Menschen- und Weltbilder in den Religionen, Glaube und Vernunft, Religionskritik
in der Q-Phase 3stündig mit 2 Klausuren pro Halbjahr zu den Themen
- Ansichten zu Wesensmerkmalen des Menschen, ethisches Handeln in der Medizin und Positionen der Umweltethik
- Glück, Verantwortung, Pflicht etc. als Orientierung für menschliches Handeln
- Menschenrechte, Gerechtigkeits-, Schuld- und Straftheorien
- Natur-, Medizin-, Tier- oder Technikethik
Religion (ev.)
Evangelische Religion wird in der Einführungsphase 2-stündig und in der Qualifikationsphase in der Regel 3-stündig unterrichtet. Als verbindliches Unterrichtsfach des Fachbereiches II ist Evangelische Religion ein gern gewähltes Prüfungsfach im Abitur (Voraussetzung: durchgängige Belegung von E1 bis Q4).
In der Einführungsphase werden die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit in der Qualifikationsphase gelegt. Mit den Themen „Menschen und Religion“ und „Deutungen der Wirklichkeit und die Bibel“ lernen die Schülerinnen und Schüler die Phänomene von Religion erkennen und deuten sowie die Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens zu verstehen.
Das Ziel des evangelischen Religionsunterrichts in der Qualifikationsphase ist, den Schülerinnen und Schülern ein vertieftes Wissen über die Grundlagen des Christentums zu vermitteln. Dazu dienen die Themen „Jesus Christus“ (Q1), „Gott“ (Q2), „Christliche Menschenbilder und Ethik“ (Q3) und „Kirche und Christsein in der globalen Welt“ (Q4).
Fragen wie
- „Wer war Jesus Christus?“
- „Kann man Gott beweisen?“
- „Wie kann ich nach christlichen Maßstäben leben?“
- „Warum lässt Gott das Leid in der Welt zu?“
stehen im Zentrum des Unterrichts.
Neben der reinen Wissensvermittlung sind die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, zu den jeweiligen Themen eine eigene Position zu entwickeln, kritisch nachzufragen und Vergleiche zu ihrer Lebenswelt herzustellen. Dies wird immer dann besonders in den Vordergrund gerückt, wenn es um Grundfragen des Lebens (Leid, Tod, richtiges Handeln etc.) geht.
Die Teilnahme am Religionsunterricht setzt keine Kirchenzugehörigkeit voraus.

Religion (kath.)
Das grundlegende Ziel des katholischen Religionsunterrichts ist es, zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glauben zu befähigen, um so den Lernenden Antwortmöglichkeiten auf existentielle Fragen zu eröffnen. Antworten auf diese kann der religiös und weltanschaulich neutrale Staat nicht selbst geben. Deshalb kooperiert er mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften, die für Ziele und Bildungsgehalte des Religionsunterrichts verantwortlich sind. Der durch das Grundgesetz und die Verfassung des Landes Hessen garantierte Religionsunterricht ist demnach ein konfessionell gebundener Religionsunterricht.
Der katholische Religionsunterricht in der gymnasialen Oberstufe befähigt die Lernenden zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glaube. Zu diesem Ziel greifen die beschriebenen Kompetenzen und Bildungsstandards sowie die Themen der Kurshalbjahre ineinander.
Der katholische Religionsunterricht richtet sich in den einzelnen Kurshalbjahren an folgenden inhaltlichen Schwerpunkten aus:
- Religion und Glaube in der pluralen Welt und der Mensch als Subjekt der Religion
- Die Bibel als Gotteswort im Menschenwort und die Frage nach Anfang und Ende von allem
- Die an die Person Jesus Christus geknüpfte Hoffnung und ihre theologische Deutung
- Der Gott Jesu Christi und das Gespräch unter den monotheistischen Religionen
- Die Frage nach Gut und Böse und die Geschichte philosophischer und biblischer Ethik
- Die Kirche als Gemeinschaft der vergegenwärtigenden Erinnerung an den Mensch gewordenen Gott und als Institution
Für den katholischen Religionsunterricht ist die Perspektivenübernahme zentrales didaktisches Prinzip. Von wesentlicher Bedeutung sind:
- Die Perspektive von Theologie und Kirche
- Die biographisch-lebensweltliche Perspektive der Lernenden
- Die Perspektive der anderen Religionen und Weltanschauungen
- Die Perspektive der anderen Wissenschaften
- Die Perspektive von Kunst, Kultur und Medien






